Anfänger-Guide: Blaster-Typen und ihre Nerfwar-Tauglichkeit:

Hallo und willkommen!

Heute beschäftigen wir uns mit den verschiedenen Typen an Dartblastern der Marke NERF und ihrer Battle-Tauglichkeit.

Im Grunde lassen sich die Dartblaster in folgende Kategorien einteilen:

  • Repetierblaster - Frontloader
  • Repetierblaster - Magazin
  • Semiautomatik - Flywheel
  • Vollautomatik - Flywheel
  • Vollautomatik - Plunger

Damit kommen wir auch schon zur ersten Kategorie:

 


Repetierblaster - Frontloader

Hiermit sind alle Blaster gemeint, die für jeden Schuss separat gespannt werden müssen, und die Darts im voraus in einer Trommel oder im Lauf gesteckt werden müssen.

Diese Blaster gibt es mit einer Dart-Kapazität von einem Dart (z.B. Jolt) bis zu einer Kapazität von bis zu 20 Darts (z.B. Rebelle Fearless Fire) und natürlich vielen Varianten dazwischen.

Vorteil bei diesen Blastern ist bei vielen Modellen die kompakte Bauform und ein wirklich einfaches Handling. Sollte man während einem Battle einen Dart finden, kann dieser sofort in den Blaster gesteckt und abgefeuert werden. Man spart sich eben das herumhantieren mit einem Magazin und dadurch ist der Blaster schnell Einsatzbereit. Zudem sind sie im Gegensatz zu elektrisch betriebenen Blastern unempfindlich gegenüber Nässe und Feuchtigkeit.

Dieser Blastertyp macht sie eben zu super Sekundär-Blastern. Ich persönlich nutze dafür gerne die Double Strike.

Weitere Modelle: Strongarm, Triad, Rough Cut, Lawbringer...

 


Repetierblaster - Magazin

Hier handelt es sich um alle Blaster die vor jedem Schuss gespannt werden müssen, jedoch Magazine benötigen.

Hier liegt der Vorteil bei den Magazinen. Ist ein Magazin leer geschossen lässt es sich in wenigen Handgriffen durch ein voll Geladenes wechseln. Ansonsten sind auch diese Blaster unempfindlich gegenüber Nässe und Feuchtigkeit.

Dieser Typ an Blastern lässt sich gut als Hauptblaster einsetzen.

Modellbeispiele: Retaliator, Rampage, Alpha Trooper, Slingfire, Longshot...

Semiautomatik - Flywheel

Hierbei handelt es sich um elektronische Blaster die zusätzlich Batterien oder Akkus benötigen. Meistens werden diese mit Magazinen zur Dart-Zufuhr betrieben. Ausnahmen gibt es aber auch (z.B. Barricade). Bei diesen Blastern muss zuerst ein Taster gedrückt werden, damit die Motoren der Flywheels anlaufen, danach wird für jeden Schuss zusätzlich der Abzug betätigt.

Vorteil dieser Blaster ist die Einfachheit der Bedienung und vor allem die hohe Schuss-Kadenz.

Nachteil ist die Lautstärke der Motoren und die relativ hohe Anlaufzeit. Letzteres lässt sich aber durch einen Voltage-Mod relativ gut beheben.

Modellbeispiele: Stryfe, Rayven, Demolisher, Modulus, Barricade...

Vollautomatik - Flywheel

Diese Blaster funktionieren fast genauso wie die Semiautomatik-Variante mit dem einzigen Unterschied, dass solange Darts verschossen werden wie der Abzug gedrückt wird. Dafür ist ein zusätzlicher Motor zuständig.

Der Vorteil ist hier dass bei einem Voltage-Mod eine unheimlich hohe Kadenz möglich ist.

Darin liegt aber auch der Nachteil: Die Magazine werden wirklich schnell geleert.

Modellbeispiele: Rapidstrike, Rhino Fire

Vollautomatik - Plunger

Auch hier werden die Schüsse so lange abgegeben wie der Abzug gedrückt bleibt. Nur hier werden die Darts nicht via Motor beschleunigt, sondern es ist eine Feder und Plungereinheit verbaut wie in Repetierblastern. Nur wird dieser Mechanismus elektrisch durch einen Motor gespannt.

Hier gibt es Modelle die mit Magazinen beladen werden (Stampede), Modelle die mit einer Kette funktionieren (Vulcan) oder auch Frontloader (z.b. Swarmfire).

Vorteil dieser Blaster ist die Lautstärke. Hier ist nur ein Geräusch beim betätigen des Abzugs zu hören. Zudem haben einige Modelle auch einen leichten, angenehmen Rückstoß.

Welcher Blastertyp eignet sich denn jetzt am besten für einen Nerfwar?

Diese Frage ist natürlich berechtigt. Wichtig jedoch ist mit was man selbst am besten klar kommt und für welches Szenario man den Blaster verwenden will. Nicht wirklich unwichtig ist auch die Kapazität. Eine Stryfe mit 6-Schuss Magazin (so wie sie lustigerweise verkauft wird) macht eher weniger Sinn. Ein 12- oder 18-Schuss Magazin macht damit schon mehr Sinn.

Persönlich nutze ich gerne Semiautomatik - Flywheelblaster wie die Stryfe oder auch Repetierblaster mit Magazin wie meine Slingfire. Mit entsprechend großem Magazin natürlich.

Ich hoffe ich konnte euch eine kleine Übersicht geben, und gerade den Anfängern und Interessenten für das Hobby die Modelle übersichtlich kategorisieren.

 

Frohes Blastern - euer Kinky1349

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